Dienstag, 5. März 2013

Breitenbach im Kirchzeller Grund

  At the end of the report I translated into English
(or rather, it was an Internet Translater.wrong words please report)


Breitenbach bei Kirchzell
"Das entvölkerte Dorf im bayrischen Odenwald"


liegt im Odenwaldtal am Zusammfluß des Dörnbaches und des Viertalbaches.
Hier erlebt man noch die fast unberührte Natur, die Stille des Waldes, die Lieblichkeit der Täler.
Die wenigen Bewohner lebten bis heute noch ohne elektrisches Licht, ohne Telefon und ohne Wasserleitung.

Breitenbach wurde durch das Benediktinerkloster Amorbach gegründet und wird im Amorbacher Klosterurbar anno 1395 erwähnt. Im Klosterurbar sind alle Zinsen und Abgabenpflichten geregelt. Es gab damals schon 16 Bauern-Häuser ( Stall und Wohnung unter einem Dach). Diese kleinen Bauernhöfe mit dem dazugehörigen Ackerland waren so ausgelegt, daß sie eine Familie ernähren konnten und wurden "Hufe" genannt. Der gesamte Besitz war Eigentum des Klosters in Amorbach.
Lebensunterhalt und Ernährung . Laut den naturalen Abgaben lebten die Leute von Getreideanbau, Kartoffelanbau, Wiesen und Viehwirtschaft, Bienenzucht und Waldwirtschaft ( Kohlenbrennen.) An bestimmten Stellen im Wald findet man auch zerbrochene Sargopharge.
Die im Vierbachtal oberhalb von Breitenbach gefundenen Felsen wurden von Steinmetzen bearbeitet und danach mit Ochsenkarren an den Main transportiert.
Von Nachkommen der Auswanderer Johann Lang und sein Cousin Gabriel Striegel ist bekannt, daß (their occupation hat been stone mason) sie Steinmetze waren. (Mail v. Grossenbacher Margaret aus Grand Rapids in Michigan am 12.12.2012)
Die überörtliche Herrschaft war bei Kur-Mainz und hatte Hoheitsrechte wie Blutbann, Milizenzug und die Gesetzgebung
Die Bauern waren Leibeigene des Klosters Amorbach. Kam ein neuer Abt im Kloster dann mußten die Bauern hin und auf den Knien, schwören, geloben und huldigen. Ebenso wurden die leibeigenen Bauern zu Frondiensten herangezogen .Die Zinsen, Gülten, Handlohn, Besthaupt und Fronen kamen der Abtei zugute. Ein sogenanntes Heimatrecht gab es nicht von Geburt aus, sondern es mußte käuflich erworben werden.
Durch verschiedene Umstände, die nachfolgend erklärt werden, wurde der Ort ab anno 1803 langsam und gezielt entvölkert, die Äcker und Wiesen mit Wald eingepflanzt und die verlassenen Bauernhöfe abgerissen.
Es stehen heute noch 3 Häuser.
Die Kirche bildete den Mittelpunkt des ehemaligen Bauerndorfes.
Sie wurde anno 1741 gebaut (siehe Jahreszahl auf dem Rundfenster).
Sie ist dem heiligen Nikolaus und dem heiligen Wendelin geweiht.
Die Kirche ist verhältnismäßig sehr künstlerisch und reich ausgestattet. Sicher hat man Künstler aus Amorbach beigezogen, die damals die herrliche Abteikirche ausgestalteten.
Die Kanzel und einige Votivtafeln, der Hauptaltar und der Tabernakel stammen vom Nikolaus Hoof aus Mudau
Der Brunnen wird heute noch als Taufbrunnen benutzt (Jahreszahl auf dem Brunnenhaus anno 1752).
Die 3 Berg-Seen auf der Höhe zwischen Würzberg, Breitenbuch und Hesselbach waren für eine Fischzucht nicht geeignet, da zu wenig Sauerstoff im Wasser ist.
Die Seen wurden angestaut um Brennholz über den Vierbach, Gabelbach, Mudbach bis zum Main nach Miltenberg zu flößen oder wogen.
In Kirchzell gibt es noch die Flurbezeichnung „Wog-Rain“

Die Säkularisation anno1803
Der Erzfreund Napoleon hatte den adeligen Fürsten am Rhein sämtlichen Besitz abgenommen. Die Leinigen wurden mit dem Besitz des Benediktinerkloster entschädigt . Reichsdeputationshauptschluss
Es kam nach Amorbach
Fürst Emich Carl zu Leiningen (* 27. September 1763 in Dürkheim; † 4. Juli 1814 in Amorbach
Das Ziel des Fürstenhauses Leiningen war die Schaffung eines zusammenhängenden Wald und Jagdgebiet von Kirchzell bis Eberbach am Neckar.
Die Odenwald-Dörfer : Wiesental, Galmbach, Neubrunn, Breitenbach, Dörnbach u.Ferdinandsdorf im Reisenbacher Grund waren daran hinderlich.
33 Adelige unter Vorsitz von Fürst Carl Emich zu Leiningen und 1.Generalkommisar Carl Prinz zu Solms-Braunfels (1812-1875) genannt :Texas-Carl ( ein naher Verwandter von Leiningen) gründeten den sogenannten :

Mainzer Adelsverein“ (alias Texasverein) Kurzname für den „Verein zum Schutze deutscher Einwanderer in Texas“ (1842–1848), durch dessen Vermittlung zwischen 1844 und 1847 etwa 7380 Deutsche nach Texas auswanderten.


Der Verein ließ die Auswanderer in Texas im Stich  ging kaputt und wurde aufgelöst. Viele Auswanderer starben in Texas an Seuchen oder wurden im Krieg gegen Mexiko als "Kanonenfutter" gebraucht.


Karl Friedrich Wilhelm Emich Fürst zu Leiningen (* 12. September 1804 in Amorbach, Unterfranken, Bayern; † 13. November 1856 auf Schloss Waldleiningen bei Amorbach) war der dritte Fürst zu Leiningen
Er ging anno 1830 ans Werk und schloß mit den Bewohnern dieser Dörfer, aus heutiger Sicht zweifelhafte Verträge ab. Es wurden zu geringe Abfindungen gezahlt. Nur die gerade bestehende Generation durfte ihre Güter weiterbetreiben. Die erwachsenen Kinder dieser Generation mußten weg. Sie emigrierten größtenteils nach Amerika. Das Fürstenhaus war dabei behilflich. Es wurden Verhandlungen geführt über Abzug, Übersiedlung sowie Ablösung des Heimatrechts.
In Breitenbach neben dem Dorfbrunnen steht eine Sandsteinsäule. Sie wurde von dem letzten Einwohner anno 1836 dort aufgestellt.
siehe Buch : Galmbach (heute Eduardstal) anläßlich der verfügten Gemeindeauflösung von 150 Jahren am 07.September 1836 v. Gertrud und Udo Kühn
(Das Buch ist im Besitz von Andreas Hofner Kirchzell)
 Schloß Waldleiningen  anno 1828 begann der Bau eines Schloßes nach englischen Muster




Erbschaftsstreit im Hause Leiningen Anno 1997/1998
Der Erbprinz hat eine Frau aus dem sogenannten Industrieadel geheiratet und wurde von der Erbnachfolge ausgeschlossen.
Der Rechtsstreit in Karlruhe kostete  einige Millionen Euro. Das Jagdgebiet Breitenbach und Dörnbach wurde an private Investoren verkauft.
Somit gibt es in Breitenbach eine katholische Kirche ohne Kirchengemeinde. Die Kirche wird von der Kirchengemeinde Kirchzell aus betreut.
Die kleine Kirche wurde anno 2005 renoviert und verändert.
Sie wird heute viel benutzt als Tauf- und Hochzeitskirche.








Bischof Helmut Bauer  an "Wendelinustag" anno 2010






video



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(To compile I used a translater from the Internet.
I hope you can still understand the meaning of the report)


"The depopulated village in the Bavarian Odenwald"
is in Odenwaldtal on confluence of Dörnbaches and the Viertalbaches.
Here you can experience the still almost untouched nature, the silence of the forest, the beauty of the valleys.
The few inhabitants survive to this day without electricity, no telephone and no plumbing.

Breitenbach was founded by the Benedictine Amorbach and is mentioned in the monastery Amorbacher Urbar anno 1395th In the monastery Urbar all interest and tax obligations are regulated. There were 16 farmers were already houses (house and home under one roof). These small farms with the associated farmland were designed so that they could raise a family and were "Hufe" called. The entire property was owned by the monastery in Amorbach.
Livelihood and nutrition. According to the charges naturalen people of cereals, potatoes, pastures and livestock, apiculture and forestry (Kohlenbrennen.) lived at certain points in the forest there are also broken Sargopharge.
Vierbachtal found in the above Breitenbach rocks were worked by masons, and then transported by oxcart to the Main.
By descendants of emigrants John Lang and his cousin Gabriel Striegel is known that (their occupation has been stonemason) they were stonemasons. (E v. Grossenbacher Margaret from Grand Rapids, Michigan on 12/12/2012)
On the local government was in the Elector of Mainz and had sovereign rights as blood ban, and the legislation Milizenzug
The peasants were serfs of the monastery Amorbach. Came a new abbot at the monastery then the farmers had to back and on her knees, swear, swear and worship. Likewise, the serfs were used to Frondiensten. Interest, ground rents, wages hand, and Besthaupt Fronen benefited the abbey. Was a so-called national law it is not by birth, but it had to be purchased.
Through various circumstances, which are explained below, the place from anno 1803 was depopulated slowly and surely, the fields and meadows planted with forest and destroyed the abandoned farms.
There are still 3 houses.
The church was the center of ancient farming village.
It was built in the year 1741 (see date on the round window).
Named after St. Nicholas and St. Wendelin ordained.
The church is relatively equipped very artistic and rich. Ensure you have brought in artists from Amorbach who then designed the magnificent abbey church.
The pulpit and some votive tablets, the main altar and the tabernacle are from Nicholas Hoof from Mudau
The well is still used as a baptismal font (date on the well house anno 1752).
The 3 mountain lakes at the height between Würzberg, width and book Hesselbach were not suitable for farming due to lack of oxygen in the water.
The lakes have been dammed to inspire firewood over the Vierbach, Gabelbach, Mudbach until the Main to Miltenberg or weighed.
In Kirchzell there is the hall called "wog Rain"
Secularization anno1803
 Erzfreund Napoleon had taken the noble princes on the Rhine all their possession. The Leiningen were compensated with the property of the Benedictine monastery. Reichsdeputationshauptschluss
It came to Amorbach
Carl Prince Emich of Leiningen (born September 27, 1763 in Durkheim, † July 4, 1814 in Amorbach
The goal of the Princely House of Leiningen was the creation of a contiguous forest and hunting ground of Kirchzell to Eberbach am Neckar.
The Odenwald villages: Galmbach, Neubrunn, Breitenbach and Dörnbach were hindering it.
Karl Friedrich Wilhelm Emich, Prince of Leiningen, was (born September 12, 1804 in Amorbach, Lower Franconia, Bavaria November 13, 1856 at Castle Waldleiningen at Amorbach), the third Prince of Leiningen
Anno 1830, he went to work and ended with the inhabitants of these villages, from today's perspective from dubious contracts. Were paid too little severance. The only ones I was able to continue to operate their existing generation assets. The adult children of this generation had to depart. They emigrated to America mostly. The Princely House was there to help. Negotiations have been conducted on withdrawal, relocation and replacement of native law.
see book: Galmbach (Eduardstal today) on the occasion of the church decreed resolution of 150 years ago on Sep 07, 1836 v. Gertrude and Udo Kühn
(The book is owned by Andreas Hofner, Kirchzell)

Succession dispute in the house Leiningen Anno 1997/1998
The crown prince has married a woman from the so-called industrial aristocracy and was excluded from the hereditary succession.
The dispute in Karlsruhe cost several million euros. The hunting area Breitenbach and Dörnbach was sold to private investors.
Thus, there is a Catholic church in Breitenbach without parish. The church is run by the parish church of cell.
The church was renovated and changed anno 2005.
It is now widely used as a baptismal and wedding chapel.

Werner Zipp
 im Dezember 2012
http://www.fuerst-leiningen.de/
http://www.fuerst-leiningen.de/de/_willkommen_fuerstenfolge.html
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstentum_Leiningen
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8034919.html
http://www.amorbach.de/

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